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06 Jul 2009 23:01:38 #1
Gelöschter Benutzer

Das Männergedicht


So unnütz wie Unkraut, wie Fliegen und
Mücken,
so lästig wie Kopfweh und Ziehen im Rücken,
so störend wie Bauchweh und stets ein
Tyrann,
das ist der Halbmensch, sein Name ist Mann.

Er steht nur im Weg rum, zu nichts zu
gebrauchen,
ist immer am Meckern und ständig am Fauchen.
Er ist auf der Erde, ich sag`s ohne Hohn,
vom Herrgott die größte Fehlkonstruktion.

Ein Mann wäre doch ohne uns Frauen verloren,
er wär` ja ohne uns nicht einmal geboren.
Erst durch unsere Hilfe und mit viel
Bedacht,
wird ein Mensch aus diesem Schlappschwanz
gemacht.

Ein Mann hält sich oft für unwiderstehlich,
und glaubt, schon ein Lächeln von ihm macht
uns selig;
stolziert durch die Gegend wie`n Hahn auf
dem
Mist,
und merkt dabei gar nicht, wie dusselig er
ist.

Fühlst du dich unwohl und kannst kaum noch
gehen,
weder sitzen, noch liegen oder gar stehen,
dann sagt er :“Komm, mach nicht so `nen
Wind!“,
doch sitzt ihm ein Pups quer, dann weint er
wie ein Kind.

Mit